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Spontan muss man sein

8:00 Uhr

Ich werde wach und blicke in dichten Nebel. Mist. Genau wie es der Wetterbericht gesagt hatte. Wird wohl wieder ein Chillday. Ich schlafe weiter.

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8:55 Uhr

”Hey Cornie!!!” und ich werde an der Schulter gerüttelt. Ein Blick durch das Fenster verrät mir den Grund. Die Sonne schimmert bereits leicht durch den Nebel und mit jeder Minute kann man die kleine Insel nur 100m entfernt von uns besser erahnen.

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9:10 Uhr

Strahlender Sonnenschein erhellt den gesamten Fjord. Wow ist das schön. Schnell aufstehen, Bilder machen und mit der Drohne fliegen. Tom hat da schon sehr genaue Vorstellungen, aber die werdet ihr noch früh genug sehen XD. Wir verfliegen zwei Akkus und als gegen 11 Uhr Wolken auftauchen springen wir schnell in den Camper und fahren dem schlechten Wetter davon.

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Das klappt leider nur die ersten 20 Minuten denn vor uns haben sich auf einer Brücke zwei LKWs verkeilt was natürlich einen Stau verursacht. Kein Problem für uns, denn das gibt uns die Möglichkeit das Frühstück nachzuholen. Kaum sind wir fertig gehts auch schon weiter und wir setzen unsere Fahrt durch schneebedeckte Fjorde fort. Nachdem ich mittlerweile so richtig im Skitour Fieber halte ich überall nach Touren Ausschau und der Berg links von uns schaut da wirklich sehr vielversprechend aus. Als wir nach der nächsten Kurve noch ein paar Skitourengeher los laufen sehen steht die Entscheidung fest. Ich ziehe mich um, suche mein Zeug zusammen und Tom lässt mich kurz aussteigen bevor er es sich auf einem Rastplatz gemütlich macht. Währenddessen spanne ich meine Felle auf mein Snowboard und steige durch einen lichten Wald auf. Nach 200 Höhenmetern hole ich eine dreiköpfige Gruppe aus Schottland ein und gehe gemeinsam mit ihnen weiter. Der Weg wird steiler und schlängelt sich in kurzem Zickzack am Rand einer Mulde entlang. Ab und zu spitzelt die Sonne durch den Nebel und taucht die Gipfel in wunderschönes Licht.

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Am Gipfelsattel angekommen machen wir kurz Pause und bereiten uns auf die Abfahrt vor. Hinunter geht es dann über frische Tiefschneefelder und am Ende durch den Wald was ich immer am coolsten finde, da man sich dabei so richtig schnell durch die Bäume durchschlängeln muss. Als ich unten bin ruf ich Tom an, der mich kurz drauf am Wanderparkplatz abholt und schon geht unsere Fahrt weiter. Wir fahren von Fjord zu Fjord und es scheint jeder dieser Fjorde hätte sich das Ziel gesetzt seine Nachbarn an Schönheit zu übertreffen. Dabei fahren wir auch durch richtig coole Tunnel wobei der tiefste Tunnel 132 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Nach unserer längsten Etappe auf den Lofoten erreichen wir Sortland, eine der größeren Städte auf den Lofoten. Dort parken wir auf einem Parkplatz und machen mit den Kids das Hesekiel Studium. Zum Abschluss des Tages gibt es Nudeln mit Elch Bolognese. Kann ich sehr empfehlen. War mega lecker ;).