Auch heute haben wir wieder strahlenden Sonnenschein. Wir sind früh aufgestanden, da wir heute eine Tour machen die etwas weiter weg liegt. Ole hatte noch einen Bruder aus seiner Versammlung gefragt (den KDÄ) ob er uns begleiten möchte. Somit machen wir uns kurz nach 9 mit Oles Auto auf den Weg Richtung Titinden. Wahrscheinlich habt ihr noch nie von diesem Berg gehört… dafür seinen größeren Bruder auf dem ein oder anderen Insta Post schon gesehen. Der Bruder heißt nämlich Stetind und wurde 2002 zum Nationalberg der Norweger gekürt. Am eindrucksvollsten ist die mehrere hundert Meter hohe Felswand auf der Westseite. Ein bisschen erinnert die Form an das Matterhorn. Aufgrund seiner Form ist es natürlich auch nicht möglich eine Skitour auf diesem Berg zu machen aber das haben wir auch gar nicht vor.

Stattdessen halten wir uns rechts während wir im dichten Wald aufsteigen. Mehrmals überqueren wir kleine Bäche um auf der anderen Seite unseren Weg fortzusetzen. Nach ungefähr einer Stunde lichtet sich der Wald und auch die Sonne findet Ihren Weg in das Tal in dem wir aufsteigen.

Der Tag ist extrem windstill und so bleiben wir richtig lange auf dem Gipfel und genießen die Aussicht und Sonne.
Bereits während dem Aufstieg hatte ich mir auf einem Felsen eine Sprungschanze gebaut die ich jetzt mit ein bisschen zu viel Speed nehme. Durch den Wald fahren wir runter zum Parkplatz und machen uns auf den Heimweg. Eigentlich wären wir für den Abend nochmal bei einem Ehepaar eingeladen gewesen doch aufgrund eines Coronakontaktes hat sich das nun erledigt und wir beschließen spontan doch noch Richtung Trondheim zu fahren. Nach 3h Fahrt und einer kleine Fährstrecke halten wir direkt in einer Haltebucht an der E6, der längsten und wichtigsten Autobahn Norwegens. Mittlerweile ist es 2 Uhr und wir fallen Tod müde ins Bett.